Du willst Kartoffeln lagern und das über einen langen Zeitraum? Dann braucht es die richtige Aufbewahrung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Andernfalls keimen die Triebe und deine Erdäpfel beginnen zu faulen. Jedoch, wenn du ihnen die optimalen Bedingungen schaffst, können sie einige Wochen, manche Sorten sogar über Monate eingelagert werden. Wir erklären dir, worauf es dabei zu achten gilt.

Kartoffeln lagern: Das musst Du wissen
Kartoffeln lagern: Alles was Du wissen solltest erfährst Du in unserem Blogartikel | © juniart – stock.adobe.com

Kartoffeln lagern – Das Wichtigste im Überblick:

  • Heutzutage werden Kartoffeln fast nur noch in einem Kunststoffnetz oder einer Folientüte verpackt. Aus dieser solltest du sie ganz schnell befreien. Zur optimalen Lagerung eignet sich ein Leinenbeutel. Manche probieren es auch mit einem Tontopf. Damit bietest du Ihnen eine gute Luftzirkulation.
  • Dunkle Behältnisse verhindern das Keimen. Zumindest wird das Tempo reduziert, sodass die Kartoffeln nicht binnen weniger Tage verzehrt werden müssen.
  • Achte auf eine kühle Lagertemperatur. Sie sollte 15 Grad nicht überschreiten. Eine Abstellkammer, deine Garage oder der Kühlschrank könnten ideal sein.
  • Wenn du keine dieser Staumöglichkeiten besitzt, gilt es Kartoffeln in kleinen Portionen zu kaufen. Diese kannst du schnell verarbeiten.
  • Manch einer lagert seine Kartoffeln in Sand ein. Dieser nimmt die Luftfeuchtigkeit auf und verhindert somit eine schnelle Fäulnis der Knollen.
  • Kartoffeln sind Einzelgänger und mögen es nicht ihren Platz mit anderen Früchten zu teilen. Insbesondere Äpfel und Birnen beschleunigen das Verderben.
  • Der Mythos, dass Kartoffeln und Zwiebeln zusammen gelagert werden können, gilt als widerlegt. Es besteht die Gefahr, dass die Kartoffeln schneller keimen, während bei den Zwiebeln die Fäulnis früher einsetzt. Ihre Lagerbedingungen sind ähnlich und wenn du sie nur für wenige Stunden bis Tage „kooperieren“ lässt, sollte das klar gehen.

An dieser Stelle möchte ich das informative und zugleich unterhaltsame Video von „Die Kartoffel“ (wie passend) zum Lagern von Kartoffeln mit euch teilen:

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Kartoffeln richtig Lagern: Auch ohne Keller keine Kunst

Von Oma und Opa weißt du bestimmt noch, dass sie ihre Kartoffeln stets im dunklen Keller lagerten. Dort waren sie zumindest vor der Sonne und Wärme geschützt, aber oft in einem feuchten Klima gefangen.

Das Einlagern funktioniert auch ohne Keller. Schaffe die idealen Bedingungen in der Garage, einer Vorratskammer oder auf dem sonnengeschützten Balkon.

Weitere Tipps dabei sind:

  • Lasse deine Kartoffeln nicht unbeobachtet. Schaue alle paar Tage nach ihnen. Sollte eine von ihnen zu schimmeln beginnen, muss sie sofort entfernt werden. Am besten auch alle benachbarten Kartoffeln, da sie bereits „angesteckt“ sein könnten.
  • Seltener musst du auf eine frostfreie Lagerung achten. Steht bspw. das Kellerfenster offen oder deine Garage wird nicht beheizt, können sich hier bei harten Wintern Minusgrade einschleichen.
  • Achte auf eine gute Luftzirkulation im Lagerraum. Das bringt frische Luft herein und verlangsamt die Entstehung von Fäulnis.
  • Alternativ zum Leinensack kannst du auch eine Holzkiste bzw. Obstkiste verwenden. Allerdings sollte diese unbehandelt sein. Offenes, nicht versiegeltes Holz, kann in gewissem Maß Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren.
  • Ein regelmäßiges Umschichten verhindert Druckstellen, welche früher oder später faul werden.
  • Achte beim Einlagern auf Druckstellen und andere Beschädigungen. Nur völlig intakte Kartoffeln sollten zu den anderen gelegt werden. Die restlichen gilt es binnen weniger Tage zu verbrauchen.

Warum die Kartoffel vor dem Keimen bewahren?

Die jungen Triebe benötigen zum Wachsen alle Energie aus der Knolle. Sie entziehen ihr die Flüssigkeit sowie wichtige Nährstoffe. Dadurch verliert die Kartoffel an Geschmack und ist weniger gesund.

Außerdem reift eine Kartoffel für gewöhnlich einige Zentimeter unter der Erde. An der Luft bildet sie mit der Keimung grüne Stellen aus. Diese sind für uns Menschen nicht nur ungenießbar, sie können auch Magenbeschwerden hervorrufen. Deshalb solltest du die Keimung verhindern, bis die Kartoffeln für den Verzehr eingeplant sind.


Solltest du Kartoffeln geschält lagern?

Bedenke, dass Kartoffeln von ihrer Schale als natürliche Schutzschicht profitieren. Sie stellt die einzige Barriere vor Licht, Temperatur und Feuchtigkeit dar. Wenn du sie entfernst, gilt es die Erdäpfel baldmöglichst zu verzehren. Im Kühlschrank bleibt es weiterhin dunkel und die Temperatur kannst du regulieren.

Ab jetzt darfst du sie nicht mehr offen lagern. Zu schnell würden braune bis graue Stellen entstehen.

Lege sie stattdessen in Wasser ein, bis sie bedeckt sind. Ein Schuss Essig sowie eine Prise Salz erhöhen ihre Haltbarkeit auf drei bis vier Tage. Jedoch nur, wenn du sie abgedeckt in deinen Kühlschrank stellst.

Weiterlesen: So geht’s: Ordnung im Kühlschrank


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