Ob im Kamin oder der Feuerschale: Ein loderndes Feuer schafft Atmosphäre. Dafür braucht es einen stets gut gefüllten Vorrat entzündbaren Materials. Wer also regelmäßig den Luxus wohliger Flammen verspüren möchte, muss in Vorleistung gehen. Das Brennholz lagern, sodass es optimal geschützt ist, stellt dabei eine kleine Herausforderung dar.

Alles was Du über Brennholz lagern wissen solltest erfährst Du in unserem Artikel | © swa182 – stock.adobe.com

Es braucht einen luftigen Platz, um gut trocknen zu können. Das beugt der Fäulnisbildung und dem zu schnellen Zerfall vor. Weshalb keine neue Feuchtigkeit eindringen darf. Außerdem müssen in manchen Regionen Vorschriften zum Brandschutz beachtet werden.

Wir geben dir heute die besten Tipps, um Brennholz perfekt zu lagern.

Beliebte Orte zum Brennholz lagern:

  • Als Kaminholz wird es nahe der Feuerstelle gelagert. Allerdings gilt es den Sicherheitsabstand einzuhalten. Alternativ kann das Holz in einer feuerfesten Kiste mit Deckel direkt neben der Feuerstelle unterkommen.
  • Um für die Feuerschale griffbereit zu sein, benötigt das Holz einen dekorativen Platz auf deiner Terrasse.
  • Größere Mengen von frischem Brennholz sollten erst einmal im Garten gelagert werden. Dort kann es den Großteil seiner Restfeuchte verlieren, um es dann in kleineren Portionen zum Verbrennen zu holen.
  • Eine trockene Lagerung ist durchaus auch in der Garage oder dem Keller möglich. Allerdings müssen dafür die Gegebenheiten optimal sein. Neben einer guten Belüftung, sollten hier keine zu großen Temperaturschwankungen bestehen. Dies gelingt mit der richtigen Dämmung, Bodenaufbau sowie dem Lagerort des Holzes (auf Paletten, in einer Gitterbox o.Ä.).
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Brennholz richtig lagern und stapeln: Unsere Anleitung

  1. Wenn du das Brennholz frisch geschlagen oder in diesem Zustand hast anliefern lassen, muss es erst mal eine Weile trocknen. Wichtig ist dabei, dass von unten wie oben keine Feuchtigkeit nachkommt.
  2. Weshalb du es stets auf einer leicht erhöhten Position stapeln solltest. Ein Podest aus Steinplatten oder eine Gitterbox eignen sich dafür. Über Holzpaletten könnte die Nässe aufsteigen. Legst du eine Plane drunter, kann die Feuchtigkeit nur schwer abfließen. Ein ordentlicher Regen und dein Brennholz ist für einige Zeit unbrauchbar.
  3. Wähle einen sonnigen Standort, am besten in Südlage vom Haus. Schatten gilt es zu vermeiden, ebenso das Stapeln am Hang. Dort fließt bei Regen viel Wasser entlang und staut sich ggf. im Holzstapel.
  4. Zum Abdecken darfst du wiederum eine Plane nehmen. Diese sollte nicht durchgehend auf den Holzscheiten ruhen. Besser wäre noch eine kleine Überdachung (bspw. als Anbau vor einer Hauswand). Achte nur darauf, dass das Holz keinen direkten Kontakt zur Fassade hat. Das könnte unschöne Flecken geben und behindert die optimale Luftzirkulation.
  5. Achte beim Stapeln auf eine stabile und zugleich lockere Stapelweise. Hierzu gehört etwas Übung. Längere Scheite kommen nach unten, um dorthin den Schwerpunkt zu verlagern.

Was die Technik und Kniffe beim Holz stapeln anbelangt, haben wir für dich eine tolle Bauanleitung gefunden:

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Vor dem Verbrennen: Maximal 20 Prozent Restfeuchte

Wichtigster Sinn und Zweck der Brennholzlagerung ist es, das die Scheite an Feuchtigkeit verlieren. Unabhängig von der gewählten Holzart, sollte diese beim Verbrennen nur noch höchstens 20 Prozent Restfeuchte besitzen. Dies kannst du mit einem Feuchtemesser feststellen. Mit der Zeit wirst du Erfahrung sammeln und grob abschätzen können, wann die Lagerung ausgereicht hat. Wundere dich bitte nicht, denn je nach Ausgangslage kann die Trocknung einige Monate in Anspruch nehmen.

Andernfalls raucht dein Holz sehr stark oder lässt sich erst gar nicht richtig anzünden.

Übrigens: Brennholz kann auch zu lang gelagert werden! Zu trocken und es verbrennt rasend schnell im Kamin.

Welches Holz eignet sich für Kamin & Terrasse?

Vermutlich wirst du jenes Holz stapeln, welches dein Garten hergibt. Falls du es dir anliefern lassen möchtest, besteht die freie Auswahl. Wobei wir immer zu Harthölzern tendieren würden. Sie sind teurer, brennen aber meist länger, da ihr Heizwert hoch ist. Dazu zählen Ahorn, Buche, Esche und Eiche.

Bei den Weichhölzern heißen die Favoriten Tanne, Kiefer und Fichte. Nadelgehölze besitzen einen höheren Harzanteil. Du musst deshalb mit einem stärkeren Funkenflug rechnen. Im Kamin kein Problem, bei der Feuerschale solltest du einen entsprechenden Funkenschutz darüber decken. Das Harz sorgt für einen interessanten Geruch, welcher die Natur ins Wohnzimmer holt.

Bei Kaminen solltest du dich vorher informieren, für welche Holzarten dieser ausgelegt ist. Schamottsteine und Platten erweisen sich als unterschiedlich hitzeresistent. Fichte verbrennt bspw. sehr schnell und bei hohen Temperaturen. Dafür müssen Ofen und Schornstein ausgelegt sein. Bei Unsicherheiten erkundige dich bitte bei deinem Schornsteinfeger oder einem fachkundigen Ofenbauer.


FAQ: Beliebte Fragen zum Brennholz lagern

Wir schließen unseren Ratgeber mit Antworten auf die wichtigsten Fragen ab, welche rund um das Einlagern von Brennholz gestellt werden.

Welche Brennholz-Vorschriften gilt es zu beachten?

Hier solltest du dich beim zuständigen Ordnungsamt erkundigen. Meistens genügt ein Anruf und du weißt genau, welche Brennholz-Vorschriften es einzuhalten gilt. Dabei kann es zu regionalen Unterschieden kommen (Bayern, NRW usw.). Daher können wir dir hier keine pauschale Freigabe erteilen, dein Brennholz irgendwie zu lagern.

Wichtig ist den Behörden vor allem die Restfeuchte, denn sie wollen eine zu starke Rauchentwicklung vermeiden. Holz soll möglichst sauber verbrennen, ohne Nachbarn und Umwelt übermäßig zu belasten.

Darf ich es im Keller lagern?

Rechtlich dürfte nichts dagegen sprechen, wenn du das Brennholz im Keller lagerst. Für frisch geschnittenes Holt ist es allerdings wenig praktisch. Keller sind meist schlecht belüftet und neigen zu einem klammen Klima. Wenn es zu vermeiden geht, staple das Brennholz lieber im Freien. Ansonsten sollte nur gut getrocknetes Holz in den Keller kommen. So kannst du von Saison zu Saison einen Vorrat anlegen.

Wird es als Grundstücksbegrenzung zugelassen?

Hier hilft dir das zuständige Bauamt mit seinem Bebauungsplan weiter. Eventuell wird noch das Ordnungsamt hinzugezogen. Brennholz an der Grundstücksgrenze soll meist als Sichtschutz dienen. Das ist, bis auf mögliche Ausnahmen, auch soweit zugelassen. Im Bebauungsplan gibt es eine Empfehlung oder Festlegung, wie hoch ein Zaun sein darf.

Eine Abstandsvorschrift zum Nachbargrundstück trifft in der Regel nicht zu (siehe Beispiel). Höher als zwei Meter sollte er jedoch nicht sein. Dein Nachbar kann zwar klagen, aber seine Erfolgsaussichten sind gering. Dies setzt voraus, dass das Brennholz fachgerecht gestapelt und gegen Umfallen gesichert ist.

Wie kann ich Brennholz dekorativ lagern?

Ein Stück Natur im Wohnzimmer haben, aber bitte ohne den ganzen Schmutz. Dies gelingt durch feuerfeste Holzkisten (auch Holzkörbe) und Brennholzregale aus Edelstahl. Letztere können pulverbeschichtet sein und das in allen erdenklichen Farben. Schwarz und Grau gelten dabei als zeitlos schön.

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9 Kommentare

    1. Hallo Hans, vielen Dank für dein Feedback. Aber wer Platz hat, der kann die Freuden eines Holzfeuers genießen 🙂
      Beste Grüße vom Ordnungsprinz

  1. Ich habe seit Kurzem einen Kamin eingebaut und freue mich schon darauf, das im Winter ausnutzen zu können! Inzwischen möchte ich gerne Tipps sammeln, um das Brennholz am besten lagern zu können. Gut zu wissen, dass das Holz keinen direkten Kontakt zur Fassade haben sollen, um sich eine optimale Luftzirkulation zu sichern. Ich werde diesen Tipp im Kopf behalten, danke!

  2. Wie Sie bereits anführen, kommt es beim Brennholz auf die richtige Lagerung an. Frisch geschlagenes muss erst trocknen und wird dazu gut belüftet, ordentlich gestapelt trocken gelagert. Vielen Dank für die Informationen rund ums Brennholz, das hat mir sehr geholfen meine Lagerung zu optimieren.

  3. Ich bin echt dankbar, dass ich diesen Beitrag zum Thema Brennholz gefunden habe. Mit meiner Nachbarin habe ich mich schon viel darüber unterhalten, weil sie Brennholz für den neuen Kamin kaufen möchte. Sie ist aber unsicher, ob sie genug Platz dafür hat und wir haben diskutiert, ob es eine gute Idee wäre, sie im Keller zu stecken. Aber das ist gut zu wissen, dass das Holz lieber im Freien sein soll. Ich denke, den Beitrag werde ich ihr mal schicken.

  4. Danke für den Tipp, das Brennholz zunächst auf Paletten in der Garage zu lagern. Wir hatten uns dafür sogar ein Palettenregal gekauft. Jedoch war ein Mieter wegen der Brandgefahr nicht einverstanden. Das Regal nutzen wir nun für unseren Keller, jedoch haben wir echt ein Problem, wo das Holz hin könnte.

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