Reich an gesunden Fetten und wichtigen Vitalstoffen, steigt das Interesse an der Avocado zunehmend. Ob als Brotaufstrich oder in Smoothies verarbeitet: Das Superfood ist der absolute Renner. Avocados lagern geht ganz einfach, wenn du die richtigen Rahmenbedingungen schaffst. Wir geben dir unsere besten Tipps. Außerdem klären wir darüber auf, was du mit den Avocadokernen machen kannst.

Avocado lagern: was Du wissen solltest
Alles was Du über Avocado lagern wissen solltest | © jchizhe – stock.adobe.com

Avocado richtig lagern: Das Wichtigste in Kürze

  • Sobald die Avocado weich wird, besitzt sie nur noch eine kurze Haltbarkeit.
  • Besser ist es deshalb, wenn du Avocados in festem Zustand kaufst und bei dir daheim richtig lagerst.
  • Von der Ernte bis zur optimalen Reife vergehen etwa zehn Tage. Dafür benötigt die Avocado vor allem Zimmertemperatur. Kälte verlangsamt diesen Prozess.
  • Angeschnittene Avocados kannst du noch bis zu zwei Tage lagern. Dann solltest du sie spätestens verbrauchen.

Es beginnt beim Einkauf

Wie lange du eine Avocado lagern kannst, hängt maßgeblich davon ab, in welchem Zustand du sie kaufst. Per Drucktest stellst du fest, ob sich die Frucht hart oder bereits etwas weich anfühlt. Gibt die Avocado sehr nach, ist sie bereits reif und müsste von dir umgehend verwertet werden. Selbst dann kannst du noch Pech haben und das Innere ist schon nicht mehr genießbar.

Es empfiehlt sich daher immer die harten Avocados zu kaufen. Sie können daheim weiter reifen. So entgehst du dem Risiko, dass sie innen schon braune oder gar schwarze Stellen besitzen.

Feste Avocado: Sie reift bei Zimmertemperatur weiter. Wodurch sich ihr Geschmack verändert, da sie im festen Zustand nicht schmeckt. Von der Ernte bis zur optimalen Reife vergehen etwa zehn Tage. Leider ist der Erntezeitpunkt meist ungewiss und daher machst du den Drucktest im Geschäft. Außerdem ist eine nicht reife Avocado an ihrer grünen Schale zu erkennen. In schwarz bedeutet, dass sie bereits reif ist. Jedoch matschig darf sie nicht sein. Wichtig ist, dass du unreife Avocados niemals in den Kühlschrank gibst!

Möchtest du eine harte Avocado ganz schnell reifen lassen? Dann stecke sie mit einem Apfel in eine Tüte. Dieser dünstet das Pflanzenhormon Ethylen aus, welches andere Obstsorten bei Kontakt dazu veranlasst. Es wird deshalb auch als „Reifegas“ bezeichnet.

Weiche Avocado: Vielleicht hat dir dein Partner eine bereits weiche Avocado gekauft. Oder jemand anderes wollte dir damit eine Freude machen, wusste es aber nicht besser. Wenn du sie jetzt noch nicht essen möchtest, darf sie in den Kühlschrank. Dort verändert sie Geschmack und Konsistenz nur sehr langsam. Der Reifeprozess verlängert sich somit um zwei bis drei Tage. Dann musst du sie aber verzehren.

 

Eine Avocado lagern: Verschiedene Techniken

Nun zum interessanten Teil: Wie man eine Avocado richtig lagert. Hierfür gibt es verschiedene Techniken, deren Effizient leicht variiert. Insgesamt kannst du aber mit allen gute Ergebnisse erzielen, um die Haltbarkeit deiner Avocados für wenige Tage zu erhöhen. Hierbei beziehen wir uns angeschnittene Früchte. Ziel ist es dabei, diese so frisch wie möglich zu halten.

Im Beutel: Hierfür eignen sich nur luftdicht verschließbare Zip-Beutel. Du legst die Avocado hinein und versuchst am offenen Ende so viel Luft mit möglich herauszusaugen. Besser wäre noch ein Vakuum-Gerät, welches zuverlässig allen Sauerstoff entzieht. Dadurch verlangsamt sich der Reifeprozess.

Zitronensaft: Ein paar Tropfen davon auf der Hälfte verteilen, um die Oxidation zu bremsen. Alternativ gelingt dies auch mit Limettensaft. Beide nehmen ein wenig Einfluss auf den Geschmack. Das sollte dich aber nicht weiter stören.

Zwiebeln: Eine größere Geschmacksveränderung erzielst du mit einer Zwiebel. Frisch geschnittene, rohe Zwiebeln mit der Avocadohälfte zusammenlegen und ebenfalls luftdicht aufbewahren.

Mit Kern: Ähnlich gut soll es funktionieren, wenn du den Kern der Avocado in der anderen Hälfte belässt. Erst kurz vor dem Verzehr wird dieser entfernt.

Olivenöl: Reibe die Avocado mit etwas Olivenöl ein. Anschließend wird sie mit Frischhaltefolie fest abgedeckt. Dadurch soll sie ihre Feuchtigkeit nicht so schnell verlieren.

Wasserbad: Komplett in Wasser getaucht, kann Sauerstoff nicht zur Avocado durchdringen. Nimm dazu eine Schale und lege die Mischung in den Kühlschrank.

Manche Techniken lassen sich auch kombinieren. Bspw. Zitronensaft ins Wasser geben oder nach dem Einreiben mit Olivenöl eine Frischhaltefolie verwenden. Auf jeden Fall benötigen reife Avocados kalte Temperaturen, damit ihr Reifeprozess an Tempo verliert.

Aufgeschnittene Avocado lagern

Nicht immer wird die gesamte Frucht auf einen Schlag verbraucht. Dann bleibt eine halbe Avocado zurück, welche du lange haltbar machen möchtest. Hierzu einfach etwas Zitronen- oder Limettensaft auf die Schnittfläche träufeln und verteilen. Danach eine luftdichte Box zur Hand nehmen und so die Avocado im Kühlschrank lagern. So solltest du die angeschnittene Hälfte noch zwei bis maximal drei Tage lagern können. Prüfe am besten täglich, in wie fern sie sich in der Box verfärbt.


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