Ordnung im Kleiderschrank zu schaffen und beizubehalten, das ist eine Kunst. Spätestens wenn dir beim Öffnen einer Tür alles entgegenkommt, ist es an der Zeit zu handeln. Du brauchst ein System, mit welchem du den Kleiderschrank aufräumen und in Zukunft besser organisieren kannst. Wir helfen dir dabei!

Kleiderschrank aufräumen: die besten Tipps
Kleiderschrank aufräumen: Wir haben die besten Tipps und Herangehensweisen zusammengetragen | © Daniela Stärk – stock.adobe.com

Kleiderschrank richtig aufräumen: Das Wichtigste in Kürze

  • Gewöhne es dir an mindestens einmal im Monat deinen Kleiderschrank aufzuräumen. Das braucht dann nur wenige Minuten und stellt dich nicht jedes Mal vor ein riesiges Chaos.
  • Um Socken, Unterwäsche und BHs zu trennen, empfiehlt es sich Faltboxen zu verwenden. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Farben, um ein Ordnungssystem im Kleiderschrank zu schaffen.
  • Sollten mehrere Personen einen Kleiderschrank benutzen, gilt es diesen in Sektionen aufzuteilen. Weil jeder seinen Stauraum zugewiesen bekommt, macht er beim jeweils anderen keine Unordnung.
  • Sehr beliebt ist die KonMari-Methode. Sie stammt von der Japanerin Marie Kondo, zu welcher du viele Videos und Beiträge im Internet findest.

Kleiderschrank aufräumen mit System: Unsere Tipps

Das Aufräumen im Kleiderschrank setzt sich aus zwei Aufgaben zusammen. Zunächst einmal muss aussortiert werden, was du nicht mehr benötigst. Danach geht es darum, mit System möglichst viel Stauraum zu schaffen. Entweder für neue Bekleidung und Schuhe oder um deinen Schrank „luftiger“ wirken zu lassen.

In der Regel verspüren wir den Drang zum Aufräumen beim Saisonwechsel. Von Sommer zu Winter und Winter zu Sommer. Denn damit geht ein Umdenken bei der Kleidungswahl einher. Besser wäre es jedoch, wenn du einmal im Monat aufräumst. Ausmisten, zusammenlegen und Platz schaffen.

Den Kleiderschrank teilst du dir vermutlich mit dem Partner oder Nachwuchs. Demnach gilt es diesen mit einzubeziehen, damit wirklich alles seine Ordnung erhält.

Aber aller Anfang ist schwer und du solltest dabei systematische vorgehen:

  1. Je größer das Chaos, desto mehr Zeit wirst du benötigen. Reserviere dir einen halben oder gar ganzen Tag. Lege einen konkreten Termin fest, damit dir nichts dazwischen kommt.
  2. Die beste Freundin oder Mama hilft dir bestimmt gern. Hole sie dazu und ggf. noch männliche Unterstützung. Die ist hilfreich, wenn du in diesem Zusammenhang gleich neue Schränke aufbauen möchtest.
  3. Der Anfang dient noch deiner Unterhaltung, denn nun wird erst einmal alles anprobiert. Vom Sommerkleid, über die Unterwäsche, bis zum dicken Wintermantel. Was passt und steht dir wirklich noch? Willst du mal ein neues Farbkonzept ausprobieren? Sei ehrlich zu dir selbst und mache Klarschiff. Sei dabei ehrlich zu dir selbst, denn es darf nur bleiben, was du wirklich regelmäßig anziehst. Ungewollte und nie getragene Kleidung kannst du ggf. noch verkaufen.
  4. Im nächsten Schritt geht es um das Sortieren von allem was verblieben ist. Dabei wirst du noch Sachen finden, welche erst auf den zweiten Blick nicht mehr tragbar sind. Kaputt, verknotet oder ausgeblichen, gehört nicht mehr zurück in den Kleiderschrank. Anschließend wird gruppiert. Dies schafft bei den vielen Kleinigkeiten (Socken, Unterwäsche, Nachtwäsche, Dessous etc.) unwahrscheinlich viel Stauraum.
  5. Abschließend hast du drei Kleiderhaufen vor dir liegen. Jene Sachen die du behalten wirst, welche die weggeschmissen werden und was du noch verkaufen kannst.
  6. Bevor nun alle Kleidung wieder in deinen Schrank wandert, solltest du ihn auswischen. Dies schafft einen frischen Duft. Gut für deine Sachen und ein tolles Erlebnis, wenn du nicht mehr den Muff hinter den Türen freilässt.
  7. Jetzt wird alles wieder ordentlich eingeräumt. Dafür braucht es nochmal viel Zeit. Weshalb du den Kleiderschrank beim ersten Mal vielleicht nicht an einem Tag schaffst.

Wenn du es dir dann aber zur Routine gemacht hast und einmal im Monat so vorgehst, nimmt dies nur noch wenige Minuten in Anspruch.

Aktuelle Top 6 Amazon-Bestseller für Ordnungshelfer für den Kleiderschrank

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Checkliste für mehr Ordnung im Kleiderschrank

Egal zu welcher Jahreszeit du deinen Kleiderschrank aufräumen möchtest, eine Checkliste ist nie verkehrt. Hier ist unsere:

  • Findest du Kleidung mit Löchern, kaputte Socken oder Strümpfe mit Laufmaschen? Dann weg damit, wenn es nicht mehr zu retten ist.
  • Wurden manche Sachen zu heißt gewaschen? Wenn dir etwas eingelaufen ist, kannst du es nicht mehr tragen. Dasselbe gilt bei Verfärbungen und dauerhaften Flecken.
  • Lagere empfindliche Stoffe nie in der Nähe von Klettverschlüssen, Schnallen und Gürteln. Sie könnten schnell für ärgerliche Beschädigungen sorgen, wenn du den Schrank durchsuchst.
  • Lege ein System nach Farben an. Dadurch findest du alles schneller, was gerade zu deinem Outfit passt.
  • Stapele Socken & Co in faltbaren Stoffkisten (oder auch alte Obstkisten). Dadurch kannst du sie dicht aneinander legen und sie purzeln nicht mehr über die Einlegeböden.

Für weitere Tipps kannst du dich auf Pinterest inspirieren lassen.

Kleiderschrank aufräumen: Videos die inspirieren

Genug der Worte, es ist Zeit für bewegte Bilder. Denn beim Kleiderschrank aufräumen musst du aktiv werden. Weshalb es nicht schaden kann, sich die Ideen und Methoden anderer anzuschauen. Vielleicht möchtest du etwas davon für deine Ordnung übernehmen.

Zunächst haben wir eine Aufzeichnung der TV-Serie „Galileo“ gefunden. Im Video geht es darum, Kleidung möglichst platzsparend zu falten:

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Auf YouTube macht ein neuer Aufräumtrend die Runde. Es handelt sich um die KonMari-Methode, welche im nächsten Video im Grundkonzept erklärt wird:

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Zahlreiche und zum Teil ungewöhnliche Tipps, gibt die junge Dame vom Kanal „Ladies Lounge“. Diese zehn Minuten anzuschauen lohnt sich:

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Passende Bücher zum Thema

Das Ausmisten und Aufräumen im Kleiderschrank braucht Zeit. Hierüber wurden sogar mehrere Bücher geschrieben. Wir stellen dir einige Bestseller aus diesem Bereich vor.

Das Kleiderschrank-Projekt (von Anuschka Rees)

„Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum“, lautet der Untertitel dieses Buchs. Die freie Autorin hat mit ihrem ersten Buch einen Volltreffer gelandet. Es kommt ohne feste Fashion-Vorschriften aus und regt zum nachhaltigen Konsum an.

Das Kleiderschrank-Projekt: Systematisch zum eigenen Stil und zu bewusstem Modekonsum
  • Rees, Anuschka (Autor)
  • 272 Seiten - 24.08.2018 (Veröffentlichungsdatum) - DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG (Herausgeber)

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Minimalismus im Kleiderschrank (von Ina Sommer)

Zu viel Kleidung, welche zu lange aufgehoben wurde. So sieht es in den meisten Kleiderschränken aus. Das Taschenbuch bringt auf 100 Seiten viele Tipps und Tricks zusammen. Wichtig ist dabei, dass sich die Lösungen universell umsetzen lassen, ohne dir einen Ordnungsstil aufzwingen zu wollen.

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Ordnung ist das halbe Leben (von Tony Esron)

Dieses Taschenbuch geht über deinen Kleiderschrank hinaus. Es gibt dir Lösungsansätze für den gesamten Haushalt.

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Gibt es einen Kleiderschrank-Aufräum-Service?

Wer würde schon jemand Fremdes seinen Kleiderschrank aufräumen lassen? Einen konkreten Service dafür mag es vereinzelt in Großstädten geben. Meistens handelt es sich dabei um Modeberater, welche in erster Linie zu deinem Styling beraten. Dabei wird so einiges aussortiert, aber um die anschließende Ordnung wirst du dich selbst kümmern müssen.


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